Einige von euch haben ja schon mitbekommen, dass ich nun eine Drohne besitze. Ja, es ist meine eigene und keine geliehene.
Als Fotografin kann ich sie mehr als gebrauchen.
Ich wollte schon länger eine eigene besitzen, weil ich es total faszinierend finde, Landschaften von oben zu betrachten. Oftmals kann man diese mit einer Kamera überhaupt nicht in seiner Schönheit einfangen, es sei denn du möchtest bei den Aufnahmen eine Leiter mitschleppen oder bist 2 Meter groß.

Nach tagelangem Recherchieren und Videos angucken, welche Drohne denn für mich geeignet wäre, entschied ich mich für die Mavic Air. Die Mavic Pro ist natürlich das Sahnehäubchen unter den Drohnen, war mir dann aber doch zu teuer.
Die Mavic Air ist sehr leicht und kompakt, ich kann sie also spontan einfach überall mitnehmen. Sie zeichnet Videos in 4k auf und die Fotos sind auch vorzeigbar, wenn man noch mal die Kontraste nachbearbeitet.

Was mich nun dazu verleitet hat, sie auf jeden Fall zu kaufen, ist das aktuelle Fotografie-Projekt in der Hochschule. Hildesheim bewirbt sich als Kulturhauptstadt 2025 und wir müssen dazu Fotos oder Videos erstellen, die Hildesheim porträtieren. Ein Fakt, den kaum einer weiß: Hildesheim hat die fruchtbarsten Böden Deutschlands und die Hildesheimer Börde ist wirklich wunderschön. Ich bin in letzter Zeit sicher fünf Mal losgefahren, um an sämtlichen Ecken Hildesheims die Landschaft zu fotografieren. Da ist die Drohne optimal und ich bin immer wieder erstaunt, wie weitläufig das Gebiet ist. Schaut doch mal bei Instagram vorbei, unter dem Highlight „Drohne“ findet ihr einige Aufnahmen.

Um eine Drohne fliegen zu können, musste ich eine Drohnenversicherung abschließen und mir eine feuerfeste Plakette anfertigen. Denn falls sie mal abstürzen sollte (OMG) und ich jemanden verletze, wäre das nur semi-geil.

Ich bereue meine Entscheidung nicht sie gekauft zu haben- im Gegenteil – es macht wirklich total viel Spaß über die Gebiete zu fliegen. Es gibt sogar megacoole Funktionen, wo die Drohne einen hinterherfliegt wenn du läufst, eine Hinderniserkennung und das selbstständige Landen, wenn du es ihr befiehlst. Es kann also nichts schlimmes passieren, solange man sich an die Regeln hält. Denn davon gibt es leider einige, aber nicht an alle muss man sich halten.

Sobald ich mich ein bisschen eingeflogen habe, seht ihr auch bald Aufnahmen bei Shootings oder anderen schönen Landschaften.
Insgesamt schafft es die Mavic Air leider nur auf 20 Minuten Flugzeit, daher muss man sich leider noch einen Akku zulegen, sonst lohnt es sich nicht ne halbe Stunde ins nächste Kaff zu fahren.